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Kinderzahnarzt Gladbeck, Gelsenkirchen

Tipps für Eltern

An dieser Stelle haben wir Ihnen wichtige Tipps rund um Zahngesundheit, Vorsorge und Erkrankungen zusammengestellt. Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, sind wir selbstverständlich sehr gern für Sie!

Tipps für Eltern
Tipps für Eltern

Zähneputzen ist wichtig – denn ein sauberer Zahn wird nicht krank. Bereits mit dem ersten Zähnchen sollten Sie mit der Pflege beginnen − empfehlenswert sind Babyzahnbürsten, weiche Lappen oder Wattestäbchen. Später können Sie spezielle Kinderzahnbürsten verwenden. Sinnvoll sind zudem fluoridhaltige Kinderzahnpasten.

Bis zum dritten Lebensjahr sollten Sie die Zähne Ihres Kindes putzen – erst ab diesem Alter sind Kinder geschickt genug, die Zähne selbst zu reinigen. Wichtig ist, dass beim Putzen nicht zu viel Druck aufgewendet wird, um Zahnfleischrückgang zu vermeiden.

Mit der KAI-Technik lernt Ihr Kind meist schnell, worauf es beim Zähneputzen ankommt:

  • Zunächst alle Kauflächen putzen. Am besten fangen Sie dabei auf jeder Seite hinten an und gehen dann nach vorne zum Mund hin. So wird kein Zahn vergessen.
  • Danach werden die Außenflächen und anschließend die Innenflächen von hinten nach vorn gereinigt. Bewegen Sie dabei die Zahnbürste vom Zahnfleisch in Richtung der Zähne. Natürlich zeigen wir Ihrem Kind die richtige Putztechnik auch gern noch einmal in unserer Praxis.

Um die Zähne Ihres Kindes zu schützen, sollten Sie es nicht häufig zwischendurch naschen lassen. Besser ist es, Süßigkeiten einmal am Tag zu essen, anstatt immer wieder über den ganzen Tag verteilt. So erhalten die Bakterien im Mund nicht ständig neue Nahrung − der Speichel kann den normalen pH-Wert (Säuregrad) im Mund wieder herstellen und Kariessäuren besser neutralisieren.

Auch Limonade, Cola oder Obstsaft sind stark zucker- bzw. säurehaltig und können den Zähnen schaden. Daher sollte Ihr Kind diese nicht zu oft trinken − besser für die Zähne sind Wasser und Tee ohne Zucker.

Sollte die Naschlust zwischendurch doch einmal zu groß sein, greifen Sie am besten auf Süßigkeiten mit dem Zahnmännchen zurück. Diese enthalten Zuckerersatz- bzw. Austauschstoffe und verursachen in aller Regel keine Karies.

Wie entsteht eigentlich Karies? Die Bakterien in unserem Speichel ernähren sich von Kohlenhydraten, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen, und wandeln diese in Säuren um, welche unseren Zahnschmelz angreifen. Je mehr „Säureattacken“ ein Zahn aushalten muss, desto dünner wird seine Schutzschicht, ehe schließlich Karies („das Loch im Zahn“) entsteht.

Flaschenkaries
Wenn Kleinkinder von Karies betroffen sind, steckt fast immer eine sogenannte Flaschenkaries dahinter. Sie wird auch als frühkindliche Karies bezeichnet. Flaschenkaries entsteht durch das ständige „Nuckeln“ an Fläschchen mit zuckerhaltigen Getränken (Säfte, Milch, löslicher Tee). Dadurch werden die Zähne ständig von der zuckerhaltigen Lösung umspült. Um Ihr Kind davor zu schützen, geben Sie ihm ungesüßte Tees oder Wasser, lassen Sie es nicht durchgehend an der Flasche nuckeln und gewöhnen Sie es schon früh daran, aus einem Becher oder einer Tasse zu trinken.

Den Schnuller oder den Daumen im Mund – ein typisches Bild bei kleinen Kindern. Ein zu intensives und zu langes Nuckeln an Schnuller oder Daumen kann jedoch zu Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen führen: Lispeln, überwiegende Mundatmung und spätere kieferorthopädische Probleme können die Folge sein.

Versuchen Sie Ihrem Kind den Schnuller bzw. Daumen bis zum zweiten Geburtstag abzugewöhnen. Bereits entstandene Zahnfehlstellungen und Veränderungen der Kieferbögen bilden sich dann oft noch durch die natürlichen Wachstumsprozesse von ganz allein zurück. Wir geben Ihnen gern Tipps, wie Sie Ihr Kind bei der Abgewöhnung unterstützen können. Sprechen sie uns einfach an.

Gerade Kindern ist es schnell passiert: Beim Toben oder beim Sport ist ein Zahn abgebrochen oder wurde ausgeschlagen. In einem solchen Fall sollten Sie schnell handeln:

Blutet der Mund, lassen Sie Ihr Kind auf ein Stofftuch beißen und kühlen Sie die bestreffende Stelle. Bitte bewahren Sie das Zahnstück bzw. den Zahn idealerweise in einer Zahnrettungsbox (Kein Leitungswasser! Alternative Lösungen: Milch, Kochsalzlösung) auf und kommen Sie schnellstmöglich in unsere Praxis. Denn je eher wir den Zahn bzw. das Zahnstück behandeln, desto höher sind die Heilungschancen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) rund um Milchzähne haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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